Die grüne Landtagsabgeordnete Stefanie Seemann startet mit einem vollen Terminkalender und klaren inhaltlichen Schwerpunkten in die kommenden Jahre. Sie wurde nicht nur in zwei einflussreiche Ausschüsse berufen, sondern übernimmt auch wichtige fraktionsübergreifende Zuständigkeiten.

Frauenpolitik und soziale Gerechtigkeit im Fokus

Ein Herzensanliegen wird für Seemann künftig noch stärker im Zentrum ihrer Arbeit stehen: Sie wurde von der grünen Landtagsfraktion zur Sprecherin für Frauen und Gleichstellung gewählt. Eine Aufgabe, die perfekt zu der engagierten Abgeordneten passt, die sich schon in der Vergangenheit immer wieder lautstark für die Rechte von Frauen und Betroffenen von Gewalt starkgemacht hat.

Dazu passend wird sie die Region im Sozialausschuss des Landtags vertreten. Hier werden die Weichen für die soziale Infrastruktur des Landes gestellt. Das ist ein Bereich, der Seemann besonders am Herzen liegt, da sie die Sorgen der Menschen, von der hausärztlichen Versorgung bis zur Pflege, direkt aus ihrem Wahlkreis kennt.

Der zweite große Schwerpunkt der Abgeordneten liegt im Ausschuss für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Auch hier geht es ihr um alles andere als reine Theorie, sondern um spürbare Verbesserungen vor Ort. Im grünen Arbeitskreis für diesen Bereich übernimmt sie gleich ein ganzes Bündel an konkreten Zuständigkeiten.

So kümmert sie sich um die Gleichstellung an Hochschulen, um faire Chancen in der Wissenschaft zu sichern. Mindestens ebenso wichtig ist ihr jedoch der direkte Bezug zur Heimat: Seemann ist weiterhin für die Breitenkultur und die Kultur im Ländlichen Raum zuständig. Ob Musikvereine, Kleinkunstbühnen oder ehrenamtliche Kulturinitiativen, Seemann will dafür sorgen, dass Kultur nicht nur in den großen Metropolen glänzt, sondern lebendiger Teil des Alltags bleibt. Abgerundet wird ihr Portfolio durch die Zuständigkeit für Bibliotheken und Archive, die sie als unverzichtbare Wissens- und Begegnungsorte erhalten und stärken möchte.

Für Stefanie Seemann ist die Verteilung dieser Aufgaben ein klarer Auftrag für die Region:

„Die Themen Soziales, Frauen und Kultur hängen enger zusammen, als man auf den ersten Blick denkt. Es geht am Ende immer um gesellschaftliche Teilhabe und darum, wie wir miteinander leben wollen. Ich freue mich riesig auf diese Aufgaben. Ob es darum geht, Frauen den Rücken zu stärken, die Kultur bei uns im Enzkreis sichtbarer zu machen oder im Sozialausschuss für Gerechtigkeit zu streiten. Ich werde die Perspektive der Menschen aus der Region mit viel Energie nach Stuttgart tragen.“