Abgeordnete Seemann, Gunzelmann und Renner: Land stärkt Kommunen und freie Träger bei der Integrationsarbeit
Pforzheim/Enzkreis. Das Land Baden-Württemberg unterstützt auch 2026 die Integrationsarbeit vor Ort. Im Rahmen des Förderprogramms „Integration vor Ort – Stärkung kommunaler Strukturen“ werden mit der heutigen Programmentscheidung landesweit 37 Projekte von Kommunen und freien Trägern mit insgesamt rund 1,9 Millionen Euro gefördert. Davon fließen 105.596,79 Euro nach Pforzheim und in den Enzkreis. Das teilen die Landtagsabgeordneten Stefanie Seemann (Grüne), Nico Gunzelmann und Andreas Renner (beide direkt gewählt für die CDU) mit.
In Pforzheim erhält das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche in Pforzheim für das Projekt „Guides@DiakoniePF“ eine Förderung in Höhe von 60.596,79 Euro. Die Gemeinde Kämpfelbach erhält für ein Kunst- und Sportprojekt weitere 45.000 Euro.
„Integration entscheidet sich ganz konkret vor Ort: in unseren Städten und Gemeinden, in Vereinen, Bildungseinrichtungen, am Arbeitsplatz und im täglichen Miteinander“, so die Abgeordneten. Deshalb sei es der Koalition wichtig, Kommunen und freie Träger zu stärken, die Strukturen für Begegnung, Teilhabe und gelingende Integration schaffen. Sie würden die Herausforderungen vor Ort kennen und wüssten, welche Angebote die Menschen tatsächlich erreichten.
„Die Förderung ist deshalb eine Investition in gesellschaftlichen Zusammenhalt, gute Chancen für Menschen mit Einwanderungsgeschichte und zugleich in die Zukunftsfähigkeit unseres Landes. Wir freuen uns sehr, dass mit mehr als 105.000 Euro zwei Projekte in Pforzheim und im Enzkreis unterstützt werden“, erklären Seemann, Gunzelmann und Renner gemeinsam.
Mit dem Programm stellt die Landesregierung 2026 insgesamt rund 1,9 Millionen Euro zur Verfügung. Geförderte Projekte können über einen Zeitraum von bis zu drei Jahren unterstützt werden. Neu ist in diesem Jahr ein Schwerpunkt auf der stärkeren Einbindung von Unternehmen in die Integrationsstrukturen vor Ort. Damit sollen insbesondere die Bereiche Sprache, Bildung und Arbeit stärker miteinander verzahnt und die Potenziale von Menschen mit Einwanderungsgeschichte als Arbeits- und Fachkräfte besser erschlossen werden.
Für die MdL Seemann, Gunzelmann und Renner zeige das Programm, dass erfolgreiche Integration eine gemeinsame Aufgabe von Land, Kommunen, Zivilgesellschaft und Wirtschaft sei. Entscheidend seien verlässliche Strukturen vor Ort, die Teilhabe ermöglichten und Menschen zusammenbrächten.

Neueste Kommentare