Insgesamt gut 46.000 Euro für die Bau-Innung Pforzheim-Enzkreis und die Friseurinnung Pforzheim

Baden-Württemberg stärkt die Ausbildung von Fachkräften. Dafür stehen 2026 insgesamt rund 13 Millionen Euro bereit, 500.000 Euro mehr als 2025. Das teilte am Dienstag (19. Mai) das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus mit. Davon gehen 32.738 Euro an die Bau-Innung Pforzheim-Enzkreis und 13.948 Euro an die Friseurinnung Pforzheim; insgesamt 46.686 Euro.

Dazu sagt Stefanie Seemann MdL: „Das ist eine gute Nachricht für die Region und vor allem für die vielen kleinen und mittleren Betriebe hier bei uns. Gute Ausbildung heute ist die Grundlage für die Fachkräfte von morgen – diese Unterstützung ist in wirtschaftlich angespannten Zeiten wichtig und ein starkes Signal von Seiten der Politik. Gerade der Mittelstand braucht verlässliche Hilfe, um jungen Menschen eine hochwertige Ausbildung zu ermöglichen.“

Erfolgsmodell Duale Ausbildung – Rückgrat für Wettbewerbsfähigkeit und Fachkräftesicherung

Die Gelder gehen an die überbetrieblichen Ausbildungsstätten. Dort werden Praktiken und Handgriffe geübt, die so in den Betrieben mitunter oder in dem Umfang nicht vermittelt werden können. Damit wird sichergestellt, dass die Auszubildenen in kleinen und mittleren Unternehmen eine praxisnahe Ausbildung auf höchstem Niveau an modernster Technik erhalten. Davon profitieren alle Auszubildende mit einem Ausbildungsvertrag in einem baden-württembergischen Unternehmen. 

Die überbetriebliche Ausbildung ist ein wichtiger Erfolgsfaktor der beruflichen Bildung. Als dritter Lernort neben Betrieb und Berufsschule stärkt sie die duale Ausbildung und sorgt dafür, dass angehende Fachkräfte eine umfassende und qualitativ hochwertige Ausbildung erhalten. „Die überbetriebliche Ausbildung ist so ein wesentlicher Baustein, damit die Unternehmen in Baden-Württemberg wettbewerbsfähig bleiben,“ so Seemann weiter.