260 Fahrzeuge, landwirtschaftliche Geräte und Dinge des häuslichen Lebens finden hier ihren Platz: Auf rund 4000 m² Fläche präsentiert und pflegt der Verein „Museum ‚Walters Oldtimer‘ Knittlingen e.V.“ seit 2016 die Sammlung von Walter Pfitzenmeier.
Die Sammlung besuchte Stefanie Seemann MdL im Rahmen ihrer diesjährigen Sommertour. Unter dem Motto „Bewegt im Enzkreis“ ist sie in zwei Wochen unterwegs bei rund 20 Institutionen und Vereine. „Wenn es um Bewegung geht, darf in Baden-Württemberg das Auto nicht fehlen,“ findet die Abgeordnete. Sie sei überrascht von der Größe der Ausstellungsfläche.
Angefangen hat hier alles mit einem Traktor und einem Müllauto, mit dem Walter Pfitzenmeier gemeinsam mit zwei Kollegen in den 1950er Jahren begann, in den umliegenden Gemeinden Müll einzusammeln und auf die Müllplätze zu bringen. Diese Fahrzeuge stehen fahrbereit in den Hallen, die ehemalig die Firma von Herrn Pfitzenmeier beherbergten. Die Führung, die Frau Seemann und ihre Begleiterinnen, die Stadträtinnen Patricia Lopez und Gitta Lampert, bekamen, war dann auch geprägt von persönlichen Geschichten und Anekdoten über viele der ausgestellten Stücke. Ein ganz besonderes Highlight sind die monatlichen Ausfahrten mit ausgewählten Fahrzeugen, oft zu Festen befreundeter Gruppen, sagt Herr Jock, Vorstand des Vereins.
Dem Sammler sei es darum gegangen, die Technik zu bewahren, die sein Leben geprägt hat. Und das sieht man auch: Neben Traktoren und Autos gibt es eine Abteilung mit alten Fernseh- und Radiogeräten, die von Herrn Schäfer, einem Radio- u. Fernsehtechniker, betreut wird. Haustechnik und Geräte aus Landwirtschaft und Handwerk aus den vergangenen Jahrzehnten können hier bestaunt werden, ebenso Besonderheiten wie das erste Systemmüllfahrzeug der Region. Die Ausstellungsstücke lassen die Herzen von Kindern bis SeniorInnen höherschlagen. Für alle ist was geboten, zumal alle Ausstellungsstücke barrierefrei zugänglich sind.
Um eine solch große Sammlung zu erhalten, brauche es viel Engagement und Herzblut, ist Seemann sich sicher. Ein Engagement, das auch in die Stadtgemeinschaft ausstrahlt: Ob mit der regelmäßigen Teilnahme am Kinderferienprogramm der Stadt oder Konzerten. „Hier muss man mit viel Ruhe und vor allem dem Blick fürs Detail durchgehen, um die vielen Besonderheiten der Sammlung zu entdecken“, stellt Seemann fest. Eine echte Bereicherung für die Region.

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