Besuch bei der Richard Wolf GmbH in Knittlingen

Pressemitteilung

Knittlingen/ Mühlacker, 30.01.2020

Stefanie Seemann zu Besuch bei der Richard Wolf GmbH in Knittlingen
Die Landtagsabgeordnete Stefanie Seemann besuchte die Firma Wolf in Knittlingen, die auf eine über 100-jährige Familientradition im Bereich der Produktion von Medizintechnik zurückblicken kann. Heute ist sie einer der größte Arbeitgeber im Enzkreis mit über 1220 Mitarbeiterinnen am Standort Knittlingen, wo unter anderem entwickelt, produziert und geschult wird. Begrüßt wurde Frau Seemann durch die beiden Geschäftsführer Jürgen Pfab und Jürgen Steinbeck, die sich Zeit nahmen, um die Abgeordnete in die aktuellen Themen des Unternehmens einzuführen. Unter anderem tauschte man sich über die Bereiche Mobilität, Fachkräfte und die Medizintechnikrichtlinie aus. „Die Richard Wolf GmbH hat in Knittlingen einen großen Campus aufgebaut,“ so Seemann nach dem Termin. „Besonders interessant ist, dass sich das Unternehmen neben dem branchentypischen Fokus auch Gedanken zum Thema Mitarbeitermobilität macht und dort neue Ideen entwickelt.“ Das in der Medizintechnik beheimatete Unternehmen stellt Endoskope her, mittels derer medizinische Untersuchungen und Eingriffe minimalinvasiv möglich sind. Die beiden Geschäftsführer unterstrichen während einer kurzen Präsentation, wie umfassend das Unternehmen seine Produkte verstehe. So gibt es in Knittlingen neben Produktion und Logistik auch ein großes Schulungszentrum, von dem aus medizinisches Personal geschult würde. Man übertrage beispielsweise mittels eigens dafür konzipierter Schnittstellen zu Schulungszwecken live Operationen in die ganze Welt. Allerdings mache sich der Fachkräftemangel auch in Knittlingen bemerkbar. Jürgen Pfab, der unter anderem für Personal und Finanzen zuständig ist, stellte fest, dass das Wachstum des Unternehmens auch durch fehlendes Personal begrenzt würde. Dabei fehle es nicht an Auszubildenden, aber Facharbeiterinnen an den Standort zu bekommen, an dem oftmals hoch präzise gearbeitete Teile von Hand verbaut werden müssten, sei schwierig. Allerdings habe das Unternehmen mangels einer Anbindung an die Stadtbahn in Richtung Karlsruhe einen Standortnachteil. „Eine Anbindung von Knittlingen an das Bahnnetz wäre ideal für unsere Mitarbeiter*innen,“ so Jürgen Steinbeck. Insgesamt sei man aber mit dem Standort und der Zusammenarbeit mit der Gemeinde und dem Ladratsamt sehr zufrieden.
„Ich nehme von meinem Besuch einige Anregungen mit nach Stuttgart. Dass beim Öffentlichen Nahverkehr im Landkreis noch Verbesserungsbedarf besteht, ist eine davon,“ so Seemann abschließend.