Newsletter 01/2020 | Erneute Kandidatur, UM Untersteller in Mühlhausen, Neujahrsempfang am 25.01.

Liebe Leserinnen und Leser,

das neue Jahrzehnt voller Herausforderungen hat begonnen. Der Klimawandel fordert drastische Schritte von uns. Deswegen ist es wichtig, dass wir entschlossen vorangehen. Die Aufgaben sind groß, doch wer außer uns kann sie lösen? Wir müssen dieses Jahr noch lauter und stärker für unsere Vision einer Welt, die das Wohl des Menschen und des Planeten in den Vordergrund rückt, kämpfen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen/ euch allen einen gelungenen Start in das neue Jahr!

Ihre/ Eure Stefanie Seemann

Neuigkeiten aus dem Landtag

Bleiberecht für Geduldete und Geflüchtete in Arbeit

Die Abschiebung von Menschen, die sich integriert haben und hier eine Arbeit gefunden haben, kann und darf keine Option sein. Die Unternehmensinitiative „Bleiberecht für Arbeit“ macht deutlich, dass Geduldete und Geflüchtete in Arbeit einen besonderen Schutz brauchen. Es ist ein Unding, Arbeitskräfte, welche durch die Unternehmen ausgebildet wurden und dringend gebraucht werden, abzuschieben. Vor allem in Zeiten des Fachkräftemangels ist dies nicht nur gegen das Wohl dieser Menschen, sondern auch gegen die Wirtschaft und damit eindeutig ökonomisch die falsche Entscheidung. Obwohl das Asyl- und Aufenthaltsgesetz in der Bundeskompetenz liegt, haben wir erreicht, dass von Baden-Württemberg aus eine Bundesratsinitiative für eine bessere Bleibeperspektive angestoßen wird, um diese Missstände zu beheben. Gleichzeitig ermöglichen wir Geduldeten und Geflüchteten durch das Ermessen bei der Priorisierung der Abschiebungen eine Perspektive.

Mehr Informationen findet man hier.

neuigkeiten aus dem Enzkreis

Umweltminister Franz Untersteller in Mühlacker-Mühlhausen

Zusammen mit der Gemeinderatsfraktion Liste Mensch und Umwelt Mühlacker, dem Grünen Ortsverband und der CDU Mühlacker, durfte ich Umweltminister Franz Untersteller am 9. Januar zur Veranstaltung „Naturschutz und Weinbau: Perspektiven für unsere Weingärtner“ in Mühlacker-Mühlhausen begrüßen. Das Eckpunktepapier Artenschutz ist ein wichtiger weiterer Schritt, um die Artenvielfalt in Baden-Württemberg zu bewahren und aktiv zu schützen. Es sieht ein Komplettverbot von Pestiziden in Naturschutzflächen vor. Die Steillagen-Weinberge in der Enzschlinge Mühlhausen-Rosswag liegen im Naturschutzgebiet. Deswegen war es wichtig, zusammen mit betroffenen Winzer*innen Perspektiven zu besprechen, um gemeinsam den Weinanbau und die Artenvielfalt zu schützen. Dafür dienen beispielsweise Ausnahmeregelungen des Verbots von Pflanzenschutzmitteln in Naturschutzgebieten, welches ab 2020 greift.

Interview BNN

Am Jahresanfang war ich zu Gast beim Pforzheimer Kurier, um mich mit den Redakteur*Innen über das anstehende Jahr auszutauschen. Dabei habe ich aufgezeigt, dass das Thema Natur- und Klimaschutz, welches mich in die Politik gebracht hat, mich auch weiterhin politisch stark beschäftigt. Ein Beispiel ist der Flächenverbrauch. Wir brauchen ein Umdenken in der kommunalen Gewerbepolitik, um unsere Natur vor Ort zu schützen und sie nicht durch weitere Gebietsausweisungen zu zerstören. Außerdem habe ich klar gemacht, dass ich nach 2021 für fünf weitere Jahre die Bürger*innen des Enzkreises im Landtag vertreten möchte.

Den kompletten Artikel findet man hier.

TERMINE

Neujahrsempfang Bündnis 90/Die Grünen mit Ricarda Lang

26. Januar | 11Uhr | Weinbrenner Kelter Bilfingen

Der Grüne Kreisverband Pforzheim-Enzkreis startet am 26. Januar in der Kelter in Bilfingen nicht nur in das neue Jahr, sondern auch in das neue Jahrzehnt. Zusammen mit Ricarda Lang, stellvertretende Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen und frauenpolitische Sprecherin, werden wir ein Jahr voller Herausforderungen und ein Jahrzehnt voller Chancen und Umbrüche beginnen.

Über eine kurze Rückmeldung, wer kommen möchte, wäre der Kreisverband dankbar.

Mehr Informationen findet man hier.

One Billion rising

14. Februar | 16Uhr | Klosterhof Maulbronn

Jede dritte Frau ist von körperlicher oder sexueller Gewalt betroffen. Das ist eine schockierende Zahl. Deshalb ist es essentiell, dass wir ein Zeichen der Stärke und Solidarität setzen und gemeinsam mit Menschen auf der ganzen Welt das Ende der Gewalt an Frauen fordern. Deswegen rufe ich Sie/Dich auf, zusammen mit mir am Freitag, den 14. Februar um 16 Uhr am Klosterhof Maulbronn Flagge zu zeigen. One billion rising wird von der Stadt Maulbronn und der Gleichstellungsbeauftragten des Enzkreises unterstützt.

Mehr Informationen findet man hier.

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