Weihnachtsspenden an pro familia Pforzheim und das Figurentheater

Pressemitteilung

Pforzheim, 19.12.2019

Die Landtagsabgeordnete der Grünen Stefanie Seemann hat bei zwei Besuchen in Pforzheim ihre Weihnachtsspenden übergeben. „Das Geld geht an zwei Vereine, die mir sehr am Herzen liegen und grundlegende soziale und kulturelle Arbeit für Pforzheim und den Enzkreis leisten,“ so Seemann nach der Übergabe bei pro familia Pforzheim und dem Förderkreis des Figurentheaters in Brötzingen.

Bei der ersten Scheckübergabe in der Pforzheimer Parkstraße verfolgte Frau Seemann aufmerksam die aktuellen Berichte zur Beratung und Begleitung durch pro familia. Unter anderem tritt der konfessionell und politisch unabhängige Verein klar für das Recht auf selbstbestimmte Sexualität und Reproduktion für alle Menschen ein. Um dies zu gewährleisten, wird die Spende im Jahr 2020 für das Projekt der sexuellen Bildung von Menschen mit Behinderungen eingesetzt werden. „Dass wir die Finanzierung unserer Projektarbeit nun mit Hilfe von Frau Seemanns Spende absichern können, freut uns sehr,“ erklärten Edith Münch und Sabrina Bauer von pro familia Pforzheim e.V. Momentan stecken beide in der Planung für das neue Jahr 2020.

Der zweite Teil der Spende erreichte am selben Tag den Förderkreis des Figurentheaters in Pforzheim-Brötzingen. Gründer und Leiter des Theaters, Raphael Mürle, und der erste Vorsitzende des Förderkreises, Winfried Thein, nahmen den Scheck dankend entgegen. Seit 1995 engagiert sich der Verein für den Erhalt und die Aktivitäten des professionellen Figurentheaters. So organisieren die Mitglieder u.a. ein jährliches Sommerfest und fördern Aufführungen für Kinder, Senioren und Menschen mit Beeinträchtigungen. „Unser Ziel ist es, auch im kommenden Jahr die kulturelle Vielfalt in Pforzheim aufrecht zu erhalten,“ so Winfried Thein.

Wie bereits im vergangenen Jahr verschickte die Abgeordnete keine Karten mit Weihnachtsgrüßen, sondern spende das eingesparte Geld. „Mit meiner Spende möchte ich auf die Vereine der Region aufmerksam machen, die sich im besonderen Maße für Vielfalt einsetzen,“ so Seemann später.