Pressemitteilung 16.4.2018:

MdL Seemann: Land fördert Kunst und Kultur für den gesellschaftlichen Zusammenhalt

„Das Land wird künftig kulturelle Projekte fördern, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken“, erklärt die Grüne Landtagsabgeordnete Stefanie Seemann

„Kunst und Kultur haben einen enormen Einfluss auf uns als Einzelpersonen und die Gesellschaft insgesamt. Sie machen unsere Gesellschaft liebens- und lebenswert.
Super, dass das Land künstlerische und kulturelle Projekte fördert“, freut sich Seemann, die innerhalb ihrer Faktion unter anderem für das Thema Kultur im ländlichen Raum zuständig ist.

Wie das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst berichtet, wird das Land Baden-Württemberg in den kommenden zwei Jahren ein neues Förderprogramm ausschreiben, das sich speziell mit den Fragen des gesellschaftlichen Zusammenhalts beschäftigt. Hierfür stehen vier Millionen Euro zur Verfügung.

„Im Rahmen meiner Arbeit bin ich in meiner Fraktion außerdem zuständig für das Ehrenamt und habe viele Menschen kennengelernt, die sich auch kulturell engagieren“, so Seemann und betont: „diese Menschen bereichern dadurch ihr eigenes Leben wie auch das Leben anderer. Kunst bietet eine Möglichkeit des Reflektierens, des Austausches und der Kreativität. Das zu fördern ist der richtige Ansatz für eine lebendige und vielfältige Zivilgesellschaft.“

Bewerbungen um Projektmittel sind ab sofort möglich.

 

„Mit dem Sonderprogramm möchten wir dazu beitragen, den gesellschaftlichen Wandel mitzugestalten und Spaltungstendenzen mit den Mitteln von Kunst und Kultur entgegenzuwirken“, sagt Kunststaatssekretärin Petra Olschowski anlässlich des Beginns der Bewerbungsphase für die Projektmittel.

 

In den nächsten beiden Jahren werde es zum einen eine neue Förderlinie geben, die sich speziell mit den Fragen des gesellschaftlichen Zusammenhalts beschäftigt und Projekte unterstützt, die diese Thematik behandeln.

 

Mit dem Sonderprogramm werden künstlerische und kulturelle Projekte gefördert, die mit dialogorientierten und partizipativen Formaten arbeiten und forschen. Die Projekte sollen neue Kooperationsformen, auch jenseits der etablierten Kulturräume erproben. Die Akteure der professionellen Kunst können dabei strategische Verbindungen und Allianzen mit den Bereichen Amateurkunst, der freien Szene, Hochschulen, Soziales, Bildung (u.a. Schulen), Religion, Sport, Wirtschaft oder Verwaltung eingehen.

 

„In Pforzheim und dem Enzkreis gibt es viele kulturelle Einrichtungen und spannende Projekte,“ so Seemann. Sie möchte all diese Menschen ermutigen, sich einzubringen und sich zu bewerben.

 

Weitere Informationen zur Ausschreibung:

 

Antragsberechtigt sind professionelle Institutionen und Ensembles aus Kunst und Kultur, von Kunst- und Musikhochschulen und den drei Akademien des Landes.

 

Die Antragssumme beträgt mindestens 50.000 Euro und maximal 200.000 Euro für eine Projektlaufzeit von bis zu 2 Jahren. Der Kosten- und Finanzierungsplan muss mindestens einen Anteil von 20 Prozent Eigen- oder Drittmittel bei der Antragsstellung vorweisen.

 

Die Projektförderung setzt die verbindliche Teilnahme an einer Arbeitskonferenz sowie einer Abschlusskonferenz voraus, um sich über inhaltliche und methodische Fragestellungen austauschen und um eine Dokumentation und Auswertung der Projekte vorzunehmen (Evaluation).

 

Weitere Informationen zur Ausschreibung stehen online unter www.mwk.baden-wuerttemberg.de/de/service/ausschreibungen/

 

Fragen per Mail richten Sie bitte an zusammenhalt@mwk.bwl.de