Das geplante Gewerbegebiet Ochsenwäldle ist ökologisch und ökonomisch nicht tragbar

Pressemitteilung

Enzkreis/Pforzheim, 07.11.2020:

Die Grüne Landtagsabgeordnete Stefanie Seemann und der Grüne Landtagskandidat und Pforzheimer Stadtrat Felix Herkens sind sich einig: „Das geplante Gewerbegebiet Ochsenwäldle ist ökologisch und ökonomisch nicht tragbar.“

Gemeinsam mit dem BUND Regionalverband Nordschwarzwald wollten die Beiden am Wochenende die Waldfläche des geplanten Gewerbegebietes begehen, die von Rodung bedroht ist. Corona machte diesem Vorhaben ein Strich durch die Rechnung. Dennoch unterstützen die beiden Politiker_innen die Umweltschützer_innen des BUND, die nach dem Klapfenhardt auch das Ochsenwäldle erhalten wollen.

Die beiden Grünen unterstreichen daher, dass der Flächenfraß endlich aufhören müsse. Für die wirtschaftliche Entwicklung braucht es dringend neue Lösungsansätze. Abgeholzte Waldbestände könnten unmöglich im Enzkreis oder Pforzheim ausgeglichen werden. Die Naturräume würden so unwiederbringlich verschwinden. „Das können wir in Zeiten von Klimawandel und massivem Artensterben nicht wollen,“ stellt Seemann klar. Herkens, der für die Grünen im Pforzheimer Gemeinderat sitzt, schließt an: „Wir werden Mitte November im Gemeinderat über das Ochsenwäldle beraten. Für mich steht fest: Es wird mit den Grünen kein neues Gewerbegebiet geben.“ Neben ökologischen Gesichtspunkten sei das Projekt auch wirtschaftlich für die Stadt Pforzheim nicht tragbar. Das Fazit der beiden Grünen fällt daher eindeutig aus: Zu teuer, unnötig und aus der Zeit gefallen sei das Vorhaben.