Besuch beim Besucherbergwerk Frischglück in Neuenbürg

Pressemitteilung 13.5.2019

MdL Seemann: „Das Bergwerk ist ein für die Geschichte und kulturelle Identität Neuenbürgs und der Region überaus wichtiges Denkmal.“

Im vergangenen Jahr hatte die Landtagsabgeordnete der Grünen, Stefanie Seemann, im Rahmen ihrer Sommertour ehrenamtlich getragene, kulturelle Einrichtungen im Enzkreis besucht. Ein damals kurzfristig ausgefallener Termin im Besucherbergwerk Frischglück in Neuenbürg konnte nun dieser Tage gemeinsam mit Mitgliedern der Grünen Liste Neuenbürg nachgeholt werden. Nach einer sehr beeindruckenden Führung durch den Stollen, die von Roland Ehmann geleitet wurde, stand noch ein Gespräch mit dem Vorstand des Vereins Frischglück auf dem Programm. Dabei führte der 1. Vorsitzende des Vereins, Jürgen Härter aus, dass bürokratische Vorgaben die ehrenamtliche Arbeit oftmals unnötig erschweren. Besonders die neue Zuständigkeit des Vereinsregisters beim Amtsgericht Mannheim, ohne direkten Ansprechpartner vor Ort, mache Vereinen das Leben schwer.  Vorstandsmitglied Jürgen Göbel ergänzt: „Allein die Klärung der ersten Zuständigkeit zwischen Denkmalschutz, Naturschutz und Bergamt hat viel Zeit und Nerven gekostet.“ Die Vereinsmitglieder machen darüber hinaus deutlich, dass die Nachwuchsgewinnung immer schwieriger werde. Göbel fügt hinzu: „Wir sind aber alle mit Herzblut bei der Sache und pflegen im Verein eine enge Gemeinschaft.“ Alessia Trovato, Mitglied der Grünen Liste Neuenbürg, erläutert, dass alle Kinder und Jugendlichen aus Neuenbürg im Rahmen ihrer Schulzeit mindestens einmal einen Besuch erleben dürfen. „So wird Geschichte praktisch erlebbar.“ Seemann macht deutlich, welch hohe Wertschätzung und Bedeutung ehrenamtliche Arbeit für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft habe. Die Abgeordnete fügt hinzu: „Das Bergwerk ist ein für die Geschichte und kulturelle Identität Neuenbürgs und der Region überaus wichtiges Denkmal. Mich beeindruckt zutiefst, wie viel Engagement, praktische Arbeit und Ideen die Mitglieder des Vereins aufbringen, um dieses Kleinod zu erhalten und der Öffentlichkeit zu präsentieren.“