Pflege mittendrin – MdL Seemann besucht die Diakoniestation Remchingen

Pressemitteilung

Pforzheim, 03.09.2019

Pflege mittendrin – MdL Seemann besucht die Diakoniestation Remchingen

In dieser Woche begrüßten Karl-Heinz Stengel, Vorstandsvorsitzender des Vereins, Doris Fuchs, Leiterin der Verwaltung, und die zwei Pflegedienstleiterinnen Britta Rawer und Annette Oeder die Landtagsabgeordnete Stefanie Seemann in der im Herzen von Remchingen gelegenen Diakoniestation. Auch der Remchinger Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon begleitete den umfangreichen Rundgang, der u.a. Einblicke in das so genannte „Wohnen mit Service“ und die Demenz-WG des Vereins umfasste. Stefanie Seemann sagte nach dem Besuch: „Es wurde sichtbar, dass Pflege hier sehr umfassend verstanden wird. Teil einer starken Gemeinschaft zu sein – als Pflegefachkraft sowie als Bewohnerin – bringt Lebensqualität für alle.“

Die Diakoniestation Remchingen lebt genau das und arbeitet dabei Hand in Hand mit der Gemeinde. Bürgermeister Prayon betont: „Wir sind froh, dass wir mit der Diakoniestation einen Träger im Ort haben, der ein so umfangreiches Angebot im Bereich Unterstützung und Pflege bietet.“ Der im Jahr 2006 eröffneter Neubau liegt direkt neben den „Wohnungen mit Service“ und dem Pflegeheim. Hier wohnen ältere Menschen mitten im Ort – in Sichtweite zum neuen Rathaus, der Kulturhalle und dem Bahnhof. Angebote wie gemeinsames Musizieren oder Essen schaffen Begegnungsorte für Jung und Alt. Die Verbundenheit der Remchinger zu „ihrer“ Diakoniestation könne man unter anderem an der hohen Hilfsbereitschaft der vielen Ehrenamtlichen im Bereich der Nachbarschaftshilfe sehen, auch Spenden bekäme der Verein viele. „Wir freuen uns sehr, dass Frau Seemann sich die Zeit genommen hat, um sich die Angebote der Station anzusehen. Vor Ort wird der Wert von guter Pflege und der Arbeit für hilfsbedürftige Menschen erst sichtbar“, so Karl-Heinz Stengel, der sich selbst seit 1993 ehrenamtlich als Vorstandsvorsitzender des Vereins und darüber hinaus engagiert.

Weitere Stationen des Treffens waren die Tafel Remchingen, die mittlerweile bedürftige Menschen aus dem  gesamten westlichen Enzkreis unterstützt, die Kinderkleiderstube, die im Januar 2018 eingeweihte Wohngemeinschaft für an Demenz erkrankte Menschen, ein Besuch bei einer Bewohnerin einer „Wohnung mit Service“ und eine Schnupperstunde im musiktherapeutischen Angebot des Vereins. Das Musizieren mit Veeh-Harfen stellt eine Besonderheit im Angebot der Diakonie dar. Unter der Leitung von Linde Walch studieren ca. 30 ältere Menschen Musikstücke auf diesem noch relativ unbekannten Instrument ein und proben für Aufführungen in Gottesdiensten, Altenzentren oder bei an Demenz erkrankten Menschen. Walch betont: „Diese Musik weckt Gefühle und Erinnerungen und ist damit gerade für an Demenz Erkrankte eine große Bereicherung.“

„Allein die Anzahl der Stationen lässt erahnen, wie umfangreich das Angebot ist, das die Diakonie in Remchingen bereitstellt. Ohne die zirka 200 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer wäre das gar nicht möglich. Diese Verbundenheit zu der Gemeinde und den Menschen, die darin leben, ist etwas Besonderes, das es zu wahren gilt,“ stellte Stefanie Seemann abschließend fest.

Bildunterschrift: Zu Besuch bei der Diakoniestation Remchingen (v.l.n.r.): Annette Oeder, Doris Fuchs, Britta Rawer, MdL Stefanie Seemann, Karl-Heinz Stengel, Edith Huber sowie Bürgermeister Luca Prayon.