Land fördert Sommerschule in Pforzheim

Pressemitteilung 9.5.2018:

Land fördert Sommerschule in Pforzheim

MdL Seemann: „Sommerschulen gleichen Lerndefizite aus und stärken das Selbstbewusstsein der Schülerinnen und Schüler.“

Als einer von 42 Standorten im Land wird es in Pforzheim auch in diesen Sommerferien wieder ein Sommerschulangebot geben. Dabei werden Schülerinnen und Schüler individuell unterstützt und gefördert. MdL Seemann dazu: „Die Sommerschulen gleichen Lerndefizite aus und stärken das Selbstbewusstsein der Schülerinnen und Schüler. Sie bieten ein ganzheitliches Programm, das Lernen und Freizeit kombiniert. Der Verein Goldader Bildung e. V. leistet mit seinem hochwertigen Sommerschulkonzept und einem hoch engagierten Team seit Jahren eine unschätzbare Arbeit.“ Das in Kooperation mit der Stadt Pforzheim und dem Landratsamt Enzkreis stattfindende Programm wird in diesem Jahr für 42 Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klasse an der Buckenbergschule wissenschaftlich begleitet.

Das Kultusministerium fördert dieses Landesprogramm durch Anrechnungsstunden für die Lehrkräfte und Sachmittel mit einer Gesamtsumme von rund 575.000 Euro.

Generell gilt für die Sommerschulen: „Das Lernkonzept und das Rahmenprogramm werden als gemeinsames, verzahntes Gesamtkonzept zwischen den Schulen und dem Kooperationspartner abgestimmt. Die Rahmenprogramme der Sommerschulen bieten mit musischen, technisch-naturwissenschaftlichen, sportlichen und erlebnispädagogischen Angeboten eine Ergänzung, die den teilnehmenden Jugendlichen Einblicke in Gebiete außerhalb des klassischen Unterrichtskanons bieten. So wird die Freude am Lernen neu entdeckt und die Lernfähigkeit und Motivation der Schülerinnen und Schüler gesteigert“, so MdL Seemann.

 

Hintergrundinformationen:

Sommerschulen werden in Baden-Württemberg seit 2010 gefördert und haben sich inzwischen etabliert. Es handelt sich dabei in der Regel um einwöchige Angebote für Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf nach Klassenstufe 7 von Hauptschulen, Werkrealschulen, Realschulen und Gemeinschaftsschulen. Hierdurch soll ein guter Start ins neue Schuljahr ermöglicht werden. Bei Bedarf ist die Einrichtung einer Sommerschule auch bei anderen Schularten, schulart- und altersübergreifend, möglich. Neu ist in 2018 die Ausweitung des Programms auf den Grundschulbereich. Das Pilotprojekt sieht jeweils 2 Grundschulstandorte pro Regierungspräsidium vor. Diese insgesamt 8 Grundschulstandorte werden in 2018 gesondert in Bezug auf das Qualitätskonzept des Kultusministeriums begleitet und durch die Pädagogische Hochschule Ludwigsburg evaluiert.