Alexander von Humboldt Professur: Forschungspreis geht zweimal nach Ba-Wü

Zwei Wissenschaftler an den Universitäten Heidelberg und Tübingen wurden mit der Alexander von Humboldt-Professur ausgezeichnet. Die Humboldt-Stiftung zeichnet mit diesem Forschungspreis jährlich bis zu zehn weltweit führende Forscherinnen und Forscher aus dem Ausland aus, der internationale Spitzenforscher an deutsche Universitäten holt. Der Preis ist zugleich mit dreieinhalb bzw. fünf Millionen Euro der am höchsten dotierte Forschungspreis in Deutschland.

Die beiden Forschungspreise erhielten der Epidemiologe Till W. Bärninghausen an der Universität Heidelberg sowie Largus T. Angenent an der Universität Tübingen, der in den Bereichen Umweltmikrobiologie und Bioverfahrenstechnik forscht.

Es freut mich sehr, dass gleich zwei dieser renommierten Preise ins Ländle gehen. Baden-Württemberg ist ein sehr guter Wissenschaftsstandort und bietet Forscherinnen und Forschern gute Voraussetzungen für ihre Arbeit.

 

Prof. Dr. Dr. Till W. Bärninghausen analysiert Wirksamkeit, Kosten und Nutzen von HIV-Präventions- und Interventionsmaßnahmen. Er wechselte bereits im September 2016 von der Harvard University in Cambridge, USA, an die Universität Heidelberg und stärkt nun auch die globale Gesundheitsforschung in Deutschland.

 

An der Universität Tübingen forscht Prof. Largus T. Angenent (PhD) in den Bereichen Umweltmikrobiologie und Bioverfahrenstechnik. Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Erforschung von Bakterien zur Synthese von Treibstoffen und Chemikalien.

 

Die Alexander von Humboldt-Professur ist mit je fünf Millionen Euro für experimentell und je dreieinhalb Millionen Euro für theoretisch arbeitende Wissenschaftler dotiert. Die Auszeichnung wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert.