Kleine Anfrage ans Verkehrsministerium: Radverkehr im Enzkreis

Das Rad als modernes und vielseitiges Fortbewegungsmittel wird in Zukunft im ganzen Land sowie im Enzkreis eine wachsende Bedeutung erfahren. Dies ergab die kleine Anfrage von mir an das Verkehrsministerium. Das Fahrrad wird immer stärker zum Verkehrsmittel des Alltagsverkehrs. Dies sei vor allem der rasanten Verbreitung von Pedelecs und E-Bikes geschuldet. Angesicht von Staus, Lärm und Luftverschmutzung bietet das Fahrrad, egal in welcher technischen Version, eine echte Alternative. Umso wichtiger ist ein gut ausgebautes Radwegenetz.

Um dieses zu verbessern, hat die Landesregierung das RadNetz Baden-Württemberg beschlossen. Dieses soll landesweit alle Ober- und Mittelzentren über definierte Hauptrouten verbinden und zeichnet sich im Zielzustand durch direkte, sicher und komfortabel zu befahrende sowie mit durchgehend einheitlicher Wegweisung versehene Radverkehrsverbindungen aus.

Auch der Enzkreis hat hiervon schon profitiert und wird weiter davon profitieren“, freut sich Seemann. Aktuell sei der Bau des Radweges entlang der L 1177 Mönsheim-Wurmberg von Höhe „Gödelmann II“ bis Einmündung Neubaugebiet Gödelmann/L1117 für 2017 vorgesehen. Für den zweiten Bauabschnitt, die Verlängerung des Radweges bis Einmündung Appenbergstraße/L 1177 wurde die Vorplanung beauftragt. Die Baukosten betragen hierfür ca. 570 000 Euro.

Insgesamt sind seit 2011 Landesmittel in Höhe von 504 700 Euro in die Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur geflossen. Ich finde: das ist ein starkes Signal für den Enzkreis. Ich erwarte in den kommenden Jahren eine weitere infrastrukturelle Verbesserung durch das Engagement der grün-schwarzen Landesregierung. Dafür werde ich mich auch zukünftig einsetzen!

 

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