Manne Lucha, Minister für Soziales und Integration besucht die Familienherberge Lebensweg in Illingen

Gestern (9.8.’16) hat Manne Lucha, Minister für Soziales und Integration die Familienherberge Illingen besucht. Gemeinsam mit der Gründerin Frau Eckstein, den Vorständen des Fördervereins, meiner Landtagskollegin Andrea Schwarz, dem Landrat Herrn Röckinger, dem Bürgermeister von Illingen Herrn Eiberger, dem prominenten Botschafter des Projekts, dem Star-Tenor Jay Alexander und vielen weiteren Teilnehmerinnen und Teilnehmern durften wir entdecken, welches wunderbare Projekt hier im Entstehen ist. Eine Einrichtung dieser Art ist einmalig in Süddeutschland.

Das Haus wird 12 Wohneinheiten für Familien mit schwerkranken und/oder behinderten Kindern bieten. Durch die liebevolle und professionelle Pflege der Kinder können die Familien Ruhe und Entspannung von ihrem aufreibenden und anstrengenden Alltag erfahren. Allein in Baden-Württemberg gibt es mehr als 3000 betroffene Familien, für die der Urlaub vom Alltag bislang reine Wunschvorstellung ist. Dies wird sich mit der Familienherberge ändern!

Schon von Beginn an habe ich die Entwicklung der Familienherberge in den Zeitungen verfolgt, da mich das Projekt als Mutter von fünf Kindern und Familienmensch sofort stark bewegt hat. Im Wahlkampf hatte ich dann die Gelegenheit, Frau Eckstein persönlich kennenzulernen. Es freut mich sehr, dass unser Minister für Soziales und Integration Menne Lucha die Familienherberge im Rahmen der Sommertour des Ministeriums die Familienherberge besucht hat!

Manne Lucha zeigte sich tief beeindruckt von diesem Projekt und versprach, dass das Land es weiter unterstützen werde. Es geht hierbei um gesellschaftlichen Zusammenhalt, darum, die zu unterstützen, die unsere Hilfe brauchen. Eltern mit schwerstkranken und behinderten Kindern sind großen Belastungen ausgesetzt. Sie brauchen ihre Energie für die Pflege ihrer Kinder. Daher ist es an uns, sie zu unterstützen und uns für sie einzusetzen.

Für die Gemeinde Illingen wie auch für den Enzkreis und darüber hinaus ist das Vorhaben ein wichtiger Baustein und ein Alleinstellungsmerkmal. Die Familienherberge wird zum größten Arbeitgeber der Gemeinde. Das, was hier entsteht, ist einmalig und wird einen Strahleffekt in die gesamte Region haben!

Gemeinsam schenken Frau Eckstein und ihr Team, schwerstkranken oder auch behinderten Kindern, ihren Geschwistern und Eltern das Kostbarste überhaupt: eine gemeinsame, möglichst sorglose Zeit. Urlaubserinnerungen. Zeit für einander. Zeit für sich selbst. Ferienerlebnisse. Freude. Familienzeit. Ein Stück Normalität also, gerade so, wie es viele Familien in der Ferienzeit jetzt auch erleben. Das, was sich gerade Stein für Stein zusammensetzt, wird Menschen, die sich in sehr schwierigen Lebenssituationen befinden, Glücksmomente schenken. Darauf kann das gesamte Team und die vielen ehrenamtlichen Unterstützerinnen und Unterstützer und die prominenten Botschafter des Projekts, die alle viel Zeit Energie und Herzblut in ihre Arbeit stecken, unendlich stolz sein.

Ich wünsche allen Aktiven der Familienherberge weiterhin Herzblut, Kraft, Mut, Ausdauer, Beharrlichkeit und viele kleine und große Gäste und ganz wichtig: weiterhin viele Unterstützerinnen und Unterstützer nicht nur für den Bau, sondern auch darüber hinaus!

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08.08.2016