„Who cares?“: Mehr Würdigung für Care-Berufe!

Heute war ich in der Mittagspause des Plenums bei einer Kundgebung der Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauen- und Gleichstelllungsbeauftragten BW zum Thema „Who Cares?“.

Dabei ging es darum, die Wichtigkeit von Care-Arbeit zu unterstreichen und aufzuwerten. Care-Arbeit ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, Menschen die in diesem Bereich arbeiten verdienen unseren Respekt, unsere Dankbarkeit und eine gerechte Entlohnung.

„Care“ ist eine umfassende Aufgabe: Kinderbetreuung, Nachbarschaftshilfe, professionelle und private Hausarbeit, in Berufsfeldern der Bereiche Erziehung, Bildung, Gesundheit und Pflege.

Das Problem ist, dass Care-Arbeit noch heute vor allem als Frauensache angesehen wird und unterbezahlt ist. Es sind oft belastende Arbeitsbedingungen, gekoppelt mit nur geringen beruflichen Aufstiegschancen.

Dabei ist Care-Arbeit eben genau die Arbeit, durch die unsere Gesellschaft nur existieren kann, denn die Pflege von Kindern, altern, bedürftigen und kranken Menschen trifft den Kern eines erfüllten Zusammenlebens. Daher ist es wichtig, diesen Bereich gerechter zu machen und sowohl finanziell als auch ideell die Wichtigkeit dieser Arbeit zu würdigen. Es geht dabei um die Schaffung gerechter Strukturen und die politische und gesellschaftliche Neuorganisation von Care-Arbeit.

 

Vielen Dank an die Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten für diese gelungene Veranstaltung!

Hier mehr Infos.

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