Stärkung der Hochschullandschaft durch Exzellenzstrategie, Förderprogramme und Tenure-Track-Professuren

Im Ausschuss für Wissenschaft, Forschung und Kunst wurde einhellig die Verwaltungsvereinbarung zwischen Bund und Ländern zur Förderung von Spitzenforschung an Universitäten, die sogenannte „Exzellenzstrategie“ begrüßt. Das ist ein wichtiger Schritt für die Stärkung für den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg.

Bis zu 50 Forschungscluster und acht bis elf neue Exzellenzunis sollen jährlich mit insgesamt 533 Millionen Euro gefördert werden. Neben der Forschung werden auch Maßnahmen in der forschungsorientierten Lehre oder im Wissenstransfer gefördert. Das Programm läuft auf unbestimmte Zeit. Nach sieben Jahren wird evaluiert. Bei Universitäten, die sich bewährt haben, wird die Förderung auf Dauer gestellt, bis zu vier neue Universitäten erhalten dann aber auch die Chance, in die Spitzenforschung aufzusteigen.

Über das beschlossene Förderprogramm „Innovative Hochschule“ fließen ab 2018 innerhalb von zehn Jahren bis zu 550 Millionen Euro an kleine und mittlere Universitäten sowie besonders an Hochschulen für angewandte Wissenschaft.

Ab 2017 gibt es eine Milliarde Euro vom Bund für 1000 Tenure-Track-Professuren, die die Länder später als unbefristete Professuren finanzieren sollen. Damit können junge Wissenschaftler*innen den weiteren Verlauf ihrer Karriere besser planen und haben eine größere Sicherheit.

Ich bin mir sicher: Diese Verbesserungen werden sich positiv auf die Qualität der Lehre und in einer Stärkung unserer Hochschullandschaft niederschlagen.