Ein einzigartiges Kulturdenkmal: Die alte Schmiede in Öschelbronn

Letzten Sonntag habe ich den Öschelbronner Schmiedemarkt besucht. Die Öschelbronner Schmiede ist ein einzigartiges Kulturdenkmal. Die Führungen durch diesen Fachwerkbau vermitteln die alte Handwerkskunst und geben einen guten Einblick in das Leben Mitte des 19 Jahrhunderts.

Fast 140 Jahre war die Schmiedewerkstatt der Gebrüder Schöpf eine Insititution und hat den historischen Ortskern beim Marktplatz geprägt. In der Schlosserei wie im dazugehörigen Laden wurde die letzten 50 Jahre kaum etwas verändert. Aufgegeben wurde der Betrieb 1999, nach dem Tod des letzten Öschelbronner Schmieds drohte dieses historische Kleinod zunächst zu verfallen. Durch das große Engagement des Vereins „Alte Schmiede- Verein zum Erhalt und zur Entwicklung der Schöpfschen Schmiede als Kulturdenkmal“ wurde die alte Schmiede wieder zugänglich gemacht, so dass bei Ortsfesten oder am Tag des offenen Denkmals dieser besondere Ort einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden kann. Die historische Werkstatt und der Laden sind jedoch noch im Original  verhalten – viele der uralten Maschinen und Werkzeuge sind bis heute funktionstüchtig.

Kulturdenkmäler wie dieses machen Geschichte begreif- und erlebbar. Ihr Erhalt ist eine Investition in das Verstehen unserer Geschichte und des Alltagslebens unserer Ur-Großeltern. Gebäude wie die Alte Schmiede prägen bis heute nicht nur den Ortskern, sondern das Selbstbild unserer Gemeinden.

 

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